Was bedeutet #gettingtothepeak?

In diesem Blogbeitrag nehme ich dich mit auf meinen Weg raus aus dem Funktionieren – hin zu Sinn, Klarheit und persönlicher Entwicklung.

Viele denken sich vermutlich:

Was will der eigentlich mit seinem Hashtag #gettingtothepeak?

Was ist sein Ziel?

Will er tauchen – Deep Dive?

Will er klettern, bergsteigen, wandern? Oder doch Mountainbike fahren?

Was ist seine Vision?

Und genau deshalb habe ich beschlossen, wieder raus aus dem reinen Funktionieren zu gehen und mit dem Schreiben meines Blogs wieder zu beginnen. Denn wenn ich ehrlich bin, dann gibt es keinen besseren ersten Beitrag, als genau diesen: Menschen mitzunehmen auf meinen Weg. Auf meine eigene Heldenreise. Auf meine Lebenswanderung.

Ich bin überzeugt davon, dass viele von euch sich in Teilen meiner Geschichte wiederfinden werden. Dass ihr vielleicht erkennt, dass ein Stück von mir auch in euch steckt – und dass es da noch so viel in uns allen zu entdecken gibt.

Doch zurück zur eigentlichen Frage:

Was will ich mit #gettingtothepeak?

Um das zu erklären, müssen wir etwas früher in meinem Leben beginnen.

Ich war gerade 17 Jahre alt und wusste nicht so recht, wohin mit mir. Das Gymnasium lief eher mäßig, der Notenschnitt für die FOS reichte nicht aus. Noch einmal zurück auf die Realschule? Noch mehr Jahre verlieren? Während viele mit dem Bus zur Schule kamen, parkte ich meine 125er Husqvarna auf dem Schulparkplatz. Ich war gefühlt älter als viele andere – und gleichzeitig viel zu jung, um zu verstehen, dass ich damals vor allem versuchte, Erwartungen zu erfüllen, die nicht meine eigenen waren.

Natürlich wollten meine Eltern nur das Beste.

Dass man es im Leben nicht „so hart“ hat. Dass man schneller etwas erreicht. Dass man Ansehen erlangt. Abitur, Studium, vielleicht Pilot oder Arzt – oder zumindest etwas, das in unser System passt. Doch mit einer schlechten Note nach Hause zu kommen war trotzdem nie leicht. Wenig Ärger, keine Strafe – aber eine spürbar gedrückte Stimmung. Vergleiche mit anderen, die scheinbar weniger faul waren, die wussten, dass sich Lernen lohnt, weil es zu guten Noten führt.

Damals verstand ich noch nicht, was das alles mit mir machte.

Und doch hat genau diese Geschichte alles mit #gettingtothepeak zu tun. Denn schon früh wurde mir vermittelt, dass Erfolg etwas mit Anpassung zu tun hat. Mit Systemtreue. Mit Funktionieren. Dass genau das der Weg sei, um „etwas zu erreichen“. Um den Gipfel des Lebens zu erklimmen. Doch heute weiß ich: Das ist nicht der Gipfel des eigenen Lebens – es ist höchstens der Gipfel gesellschaftlicher Erwartungen. Ein braver Junge zu sein.

Was dabei fehlte, war etwas, das sich kaum beibringen lässt, wenn man es nicht selbst erlebt:

Glück. Zufriedenheit. Die Fähigkeit, Emotionen zuzulassen und zu spüren, dass man genau richtig ist, so wie man ist.

Sätze aus meiner Jugend wie „Indianer kennen keinen Schmerz“ oder „Sei ein Mann, keine Memme“ machten es nicht gerade leichter zu verstehen, wie wichtig es ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und benennen zu können.

Heute weiß ich aus meiner Logik heraus:

Es ist nicht die gesellschaftliche Stellung, die zählt. Es ist auch nicht das, was man erreicht. Entscheidend ist, das zu tun, was man liebt. In dem aufzugehen, was sich nach den eigenen Werten wirklich sinnstiftend anfühlt. Doch etwas zu wissen und es wirklich zu leben, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Denn der persönliche Gipfel – der eigene Peak – ist genau dieser Zustand: wenn das Herz aufgeht.

Aus jugendlichem Leichtsinn heraus führte mich mein Weg nach der Schule zur Bundeswehr. In der Hoffnung, dort endlich einen Platz zu finden. Funktionieren. Befehle ausführen. Erwartungen erfüllen. Doch auch das hielt nicht lange. Ich lernte zwar Disziplin, übernahm früh Verantwortung, wurde als Jüngster im Zug zeitweise mit Führung betraut – und galt dennoch als „schwer zu führen“. Rebellisch. Bis hin zu einem Disziplinarverfahren. Nach neun Monaten schied ich ehrenvoll aus dem Grundwehrdienst aus – und stand erneut da mit der Frage: Was ist eigentlich mein Auftrag in diesem Leben?

Eines wusste ich sicher: Ich kann mit Menschen umgehen. Ich kann da sein – in schweren und in starken Zeiten. So führte mich der Weg ins Krankenhaus, in eine Art Orientierungsphase, in der ich angepasst und zuverlässig war. Ich fand Anschluss, begann die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Und wieder stellt sich die Frage: Was hat das alles mit #gettingtothepeak zu tun?

Sehr viel.

Denn um einen Gipfel zu erreichen, braucht es einen Aufstieg. Schritt für Schritt. Mal schneller, mal langsamer. Mal bergauf, mal bergab. Mit Pausen. Mit Rast. Mit Stillstand.

Auch nach meiner Ausbildung war ich noch lange nicht am Gipfel meiner selbst angekommen. Es war nur eine weitere Etappe. Eine, die mir zeigte, wie wandelbar ich bin – und dass ich in der Arbeit mit Menschen in meiner Kraft bin. Ob mit Patienten, Kolleginnen, Angehörigen. Ich liebte diesen Dienst.

Nach der Ausbildung wurde im Krankenhaus genau eine Mitschülerin übernommen – natürlich entschieden über Noten. Also ging ich weiter. Arbeitete im Familienbetrieb, bildete mich weiter, wurde QM-Beauftragter, später Pflegedienstleitung. Nicht, weil es mein Traum war, sondern weil es sinnvoll erschien, um „weiterzukommen“.

Und dann ging es schnell. Aufbau von Unternehmen. Führung von Mitarbeitenden. Verantwortung für Klienten. Höhen und Tiefen. Momente, in denen ich kurz davor war zu scheitern. Zwanzig Jahre später, vier GmbHs, rund 500 Klienten, etwa 150 Mitarbeitende. Projekte im Millionenbereich. Teilweise erfolgreich, teilweise existenzbedrohend.

Unternehmertum machte Spaß – keine Frage. Doch ich erkannte auch: Ich bin am stärksten, wenn ich Menschen begleite. Und trotzdem fühlte ich mich innerlich leer. Ausgebrannt. Trotz äußerlichem Erfolg. Mehrere Schachteln Zigaretten am Tag, fast täglich Alkohol. Ich versuchte, eine Leere zu füllen, die immer größer wurde. Und entfernte mich damit immer weiter von mir selbst.

Alles war geprägt von Funktionieren. Vom Gedanken: Was sollen die anderen denken? Keine Pausen. Keine Ruhe. Jede Krise – ob Corona oder gesetzliche Fallstricke wie die Tariftreueregelung, die uns beinahe die Existenz gekostet hätte – wurde mit noch mehr Arbeit kompensiert. Noch weniger Pause. Noch höhere Erwartungen an andere.

Bildlich gesprochen lag dichter Nebel auf meinem Weg. So dicht, dass ich meine eigenen Gefühle kaum noch wahrnahm. Und je mehr ich mich anstrengte, desto länger und beschwerlicher wurde der Weg.

Streit in der Familie, Entfremdung, Schuldzuweisungen – all das war Teil dieser Phase.

Irgendwann wusste ich: So geht es nicht weiter. Ich musste etwas ändern. Ich machte mich auf die Suche. Suchte Begleitung. Und lernte: Nicht jeder Guide begleitet dich den ganzen Berg. Und das ist auch gut so.

Ich begann eine Ausbildung zum Life- & Business-Coach, ließ mich zum Tauchlehrer ausbilden, beschäftigte mich intensiv mit Psychologie, Energie, Spiritualität und der Natur. Ich lernte zu verstehen, wie der Mensch wirklich funktioniert – und warum wir ständig unter Stress stehen. Warum unser Gehirn glaubt, wir müssten permanent rennen, um nicht vom Säbelzahntiger gefressen zu werden.

Und genau so leben viele von uns heute: immer auf der Flucht. Immer schneller. Immer mehr. Handy. Social Media. Erwartungen. Arbeit. Leistung. Funktionieren.

Wenn du nicht mitspielst, bist du raus – so fühlt es sich zumindest an.

Doch was passiert, wenn wir innehalten? Wenn wir wieder lernen, unsere Gefühle wahrzunehmen? Unsere Würde. Unsere Freiheit. Wenn wir verstehen, dass wir nur dann wirklich für andere da sein können, wenn wir selbst gesund, frei und innerlich stark sind?

Diese Erkenntnis hat mich meinem persönlichen Gipfel nähergebracht. Mein Warum wurde klar:

Menschen in schweren und starken Zeiten raus aus dem Funktionieren zu begleiten – hin zu Würde, Freiheit, Gesundheit und einem Leben, das sich lebendig anfühlt.

Ich will der Begleiter sein, den ich selbst fast zu spät gefunden habe. Ich will vorleben, dass es möglich ist, Verantwortung zu tragen, Menschen zu stärken und trotzdem frei, naturverbunden und wahrhaftig zu leben.

Und genau das ist #gettingtothepeak.

Es ist eine Einladung zu einem Abenteuer. Dieses Abenteuer findet am Berg statt, in der Natur, im Meer, tief unter Wasser oder auf dem Bike. Die Natur ist ein mächtiges Hilfsmittel – unsere Herkunft. Sie hilft uns auszubrechen, Klarheit zu finden, neue Blickwinkel zu entdecken und wieder in Verbindung mit unserer eigenen Kraft zu kommen.

Egal ob in Gruppen oder allein. Egal ob im Alltag oder draußen in der Wildnis. Ich zeige, dass es möglich ist, Unternehmen zu führen, Verantwortung zu übernehmen, Menschen zu begleiten – und dennoch frei, naturverbunden und wahrhaftig zu leben.

Es gibt keine Grenzen auf dem Weg zu deinem eigenen Gipfel.

Und genau dabei begleite ich dich.

Geh mit mir auf dein Abenteuer Leben.

Du musst nicht funktionieren.

Du darfst gestalten und es zeigen –mit meinen ausgewählten Produkten und Programmen!

In Würde. In Freiheit. In Gesundheit.

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